Individualpädagogische Maßnahmen – Intensivbegleitung


Von der Auszeit im LKW bis zum Arbeitstraining werden kreative fallspezifische Maßnahmen geplant.

 

 

Angestrebt wird eine Stabilisierung, Ressoucierung und Neuorientierung des/der Jugendlichen in Bezug auf seine/ihre aktuellen Lebenswelten.

 

 

Handlungskompetenz für eine passendere eigenständige Lebensraumgestaltung soll vom Jugendlichen erfahren und exploriert werden. Dysfunktionale Verhaltensweisen können durch neue prozesshafte Erfahrungen in einem anderen–fremden- Setting zu neuen Ein- und Aussichten führen.
Einen wesentlichen Wirkfaktor stellt die achtsame Gestaltung von Beziehung im Sinne des „Erreichens“der/des Jugendlichen dar. Die dialogische Beziehungsgestaltung erfolgt mittels polykontexturaler und mehrperspektivischer Beachtung der Prozessdynamik, zeitlich und räumlich begrenzt und angepasst an individuelle Nähe – und Distanzbedürfnisse !
Es wird die Möglichkeit geschaffen Jugendliche individuell und fallspezifisch zu Begleiten. Dazu gehört andere Bezugs-Räume für Selbstwahrnehmung , Selbstwirksamkeit und Selbstfürsorge zu eröffnen, hin zu einer „Reise zum Ich“.
Durch einen förderlichen Rahmen, begründbare Inhalte und entsprechende Methoden werden ganzheitliche Lernprozesse mit situationsübergreifenden Wirkungen erfahren, die je nach Zielformulierung und Konzeption schwerpunktmäßig einen präventiven, sozialpädagogischen und/oder therapeutischen Einfluss auf die Persönlichkeitsentfaltung haben.
Rahmen, Inhalt und Methoden werden individuell lebenslaufbezogen abgestimmt.

Prozesssteuerungs Tools für die Sozialtherapeutisch/pädagogische Intensivbetreuung :

 

Grundlage ist eine Biopsychosoziale Diagnostik im Sinne der Einbeziehung von biologischen, psychischen und sozialen Wirkmechanismen und einer Multiprofessionellen Vernetzung. Die Einbeziehung der sozialen Systeme, Familienarbeit und Transferüberlegungen begleiten die Projektphase.

Die Einbeziehung von Biografiearbeit, Netzwerkressourcen, und vorliegender Psych.Diagnosen erfolgt als Fallanalyse vor der konkreten Entwicklung von individuellen Strategien und Interventionen.

 

Rahmen:
-hohe Betreuerdichte (1:3) (in Intensivphasen gemeinsam)
-engmaschiger fachlicher Support (Klin.Psychologin, Supervision)
-Konsiliarpsychiater Fallbezogen

-Familienarbeit
-BackUp durch vereinsinterne Ressourcen
-tägliche Dokumentation
-Rufbereitschaft
-Fortlaufende Prozessdiagnostik